Meine Philosophie

"Solange Menschen denken, dass Tiere nicht fühlen, müssen Tiere fühlen, dass Menschen nicht denken“
(Paracelsus)

Mein Ziel ist es, dass Sie für Ihren Hund ein vertrauenswürdiger Mensch werden, in einer Beziehung, die von Respekt und Einfühlungsvermögen geprägt ist. Sie bieten Ihrem Hund Schutz und Sicherheit und helfen ihm dabei, schwierige Situationen zu meistern.

Das bedeutet, dass in Haltung und Erziehung auf die Anwendung von Maßnahmen verzichtet wird, die dem Hund Schmerzen zufügen oder ihn physisch oder psychisch schädigen. Neben Schlagen, Treten, Anschreien gehören dazu auch die Verwendung von "Hilfsmitteln" wie Stachelhalsband, Kettenwürger, Moxonleine (mit und ohne Stopp), Erziehungsgeschirr, Sprüh- oder (mittlerweile verbotenes) Stromhalsband, Wurfketten, Discscheiben etc.
Isolation oder Hungern lassen, um die Kooperationsbereitschaft des Hundes zu steigern, sind schlicht und ergreifend Foltermethoden, mit denen der Hund gefügig gemacht werden soll.

Ebenso abzulehnen ist der so genannte Leinenruck am Halsband, der mittlerweile in den Variationen "nach hinten", "nach oben" und "nach unten" praktiziert wird. Alle diese Varianten fügen dem Hund Schmerzen zu, können Verletzungen an der Wirbelsäule nach sich ziehen und zu schwerwiegenden Fehlverknüpfungen führen. Diese Fehlverknüpfungen entstehen dadurch, dass Hunde viele verschiedene Sinneseindrücke gleichzeitig miteinander verbinden können. Erfährt der Hund z.B. beim Anblick eines anderen Hundes einen schmerzhaften Leinenruck, so besteht die große Gefahr, dass er den dadurch ausgelösten Schmerz mit dem Hund verknüpft. Irgendwann wird er dann versuchen, sich die "schmerzenden" Hunde durch Bellen, Knurren, Beißen vom Leib zu halten. Derartige Erziehungsmethoden sind übrigens die häufigste Ursache für sogenannte Leinenaggression!
 

Die Basisausstattung für die Erziehung des Hundes sollte deshalb auf jeden Fall ein individuell angepasstes, gut sitzendes Brustgeschirr und eine mindestens 3m lange Leine sein. Wichtige Kriterien der gewaltfreien und artgerechten Hundeerziehung werden hiermit erfüllt: Der Hund kann seiner Art entsprechend kommunizieren, er wird nicht über Schmerzen und Angst erzogen, körperliche Schäden wie Rückenbeschwerden, Erhöhung des Augeninnendrucks, Verletzungen im Halswirbelbereich usw. , wie sie durch Halsbänder entstehen können, werden so vermieden.

Spätestens seit den Erkenntnissen von Prof. Marc Bekoff und der Zoologin Patricia Mc.Connell wissen wir, dass Hunde zu ähnlichen Gefühlen fähig sind, wie wir Menschen.
Sie können Freude, Zuneigung, Trauer, Schmerz, Angst, Wut und Frustration empfinden.
Allein diese Tatsache sollte für uns Grund genug sein, mit diesen fühlenden Lebewesen sorgsam und respektvoll umzugehen.